Dorfverein Helden lädt zum Vortrag von Daniel Fitzke ein

Was geschieht, wenn das Leben zu Ende geht? Wie können Menschen ihre letzten Wochen bewusst gestalten? Und was brauchen Sterbende, ihre Familien und Freunde in dieser Zeit?

Ein Hospiz begleitet nicht nur Menschen am Lebensende. Es schafft Raum für Nähe und Abschied, für Familie und Freunde, für Gespräche und gemeinsame Erlebnisse. Auch Leichtigkeit und Humor können dazugehören.

Der Vortrag „Die schönste Zeit des Lebens – Abschied nehmen im Hospiz“ nähert sich diesen Fragen aus einer sehr persönlichen Perspektive. Daniel Fitzke erzählt von den letzten Wochen mit seiner Partnerin Ulrike im St. Elisabeth Hospiz in Lennestadt-Altenhundem. Er berichtet vom gemeinsamen Abschied in der Familie und davon, wie das Hospiz diesen Weg begleitet und mitgetragen hat.
Dabei entsteht trotz aller Tragik und Endgültigkeit ein anderes Bild vom Sterben und vom Hospiz: nicht als Gegenentwurf zum Leben, sondern als Ort, an dem Leben bis zuletzt stattfindet. Ein Ort, an dem Menschen aufgehoben sein können und ein bewusster Abschied möglich wird.

„Sterben kann schön sein. Erzähl den Menschen davon.“ Diesen Auftrag gibt Ulrike ihrem Partner mit. Aus seinen Aufzeichnungen und Erinnerungen entstand der Vortrag „Die schönste Zeit des Lebens – Abschied nehmen im Hospiz“.

Der Vortrag findet am Dienstag, 22. September 2026 um 19:00 Uhr im Dorfhaus „Alte Feuerwehr“ in Helden (Repetalstraße 181) statt, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, über eine Spende zugunsten der Hospizarbeit freuen sich Daniel Fitzke als Vortragender und der Dorfverein Helden als Veranstalter.

Bild- und Textquelle: Daniel Fitzke
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